Der ZEV ermöglicht es mehreren Parteien, den Solarstrom einer gemeinsamen Anlage zu nutzen. Besonders für Mehrfamilienhäuser und Überbauungen interessant.
Was ist ein ZEV?
Ein rechtliches Konstrukt, das Grundeigentümern und Mietern die gemeinsame Nutzung von Solarstrom ermöglicht. Der ZEV tritt als ein Endverbraucher auf, die interne Verteilung wird selbst geregelt.
Vorteile
Eigenverbrauch steigt massiv auf 60-80%. Mieter profitieren von günstigerem Strom. Wirtschaftlichkeit der Anlage verbessert sich erheblich.
Rechtliche Rahmenbedingungen
Seit 2018 im Energiegesetz verankert. Grundstücke müssen am gleichen Niederspannungsnetz sein. Teilnahme für Mieter freiwillig. Solarstrompreis darf den Standardpreis nicht übersteigen.
Gründung eines ZEV
Vertragliche Vereinbarung, intelligentes Messsystem, Abmeldung der Einzelzähler, ZEV-Anmeldung und Wahl eines Vertreters für die Abrechnung.
Abrechnung
Spezialisierte Software und Dienstleister minimieren den Aufwand. Abrechnung basiert auf tatsächlichem Verbrauch der einzelnen Parteien.
ZEV für bestehende Gebäude
Auch nachträglich einrichtbar: Zustimmung der Mieter, neue Messtechnik, Mietvertragsanpassung. Ein ZEV steigert die Attraktivität der Liegenschaft.
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