Solarstrom einspeisen: Vergütung und Regelungen in der Schweiz

Wenn Ihre Solaranlage mehr Strom produziert als Sie verbrauchen, wird der Überschuss automatisch ins Netz eingespeist. Dafür erhalten Sie eine Vergütung.

So funktioniert die Netzeinspeisung

Ein bidirektionaler Stromzähler erfasst Bezug und Einspeisung. Überschüssiger Solarstrom fliesst automatisch ins Netz.

Vergütungsmodelle

Die häufigste Form ist die Überschusseinspeisung: Sie verbrauchen vorrangig selbst und speisen den Rest ein. Die Vergütung liegt bei 8-15 Rappen pro kWh. Einige Versorger bieten auch Herkunftsnachweise (HKN) für zusätzlichen Wert.

Aktuelle Vergütungstarife

8-12 Rappen im Grundtarif, teilweise 12-15 Rappen inkl. ökologischem Mehrwert. Einige Versorger bieten saisonale Tarife an.

Rechtliche Grundlagen

Im Energiegesetz (EnG) ist eine Abnahmepflicht verankert: Ihr Versorger muss den Solarstrom abnehmen und angemessen vergüten.

Technische Voraussetzungen

Normkonformer Wechselrichter mit NA-Schutz, bidirektionaler Zähler und Anmeldung beim Netzbetreiber. Ihr Installateur kümmert sich um alles.

Eigenverbrauch vs. Einspeisung

Eigenverbrauch (25-35 Rp. gespart) ist deutlich attraktiver als Einspeisung (8-15 Rp.). Die optimale Strategie kombiniert hohen Eigenverbrauch mit Einspeisevergütung des Überschusses.

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