Produziert eine Solaranlage im Winter genug? Ja - aber deutlich weniger als im Sommer. Erfahren Sie, was realistisch ist.
Ertrag im Winter
65-75% des Jahresertrags fallen auf April-September, 25-35% auf Oktober-März. Im Dezember/Januar: etwa 3-5% des Jahresertrags pro Monat. Eine 10-kWp-Anlage erzeugt im Dezember 300-500 kWh.
Warum weniger?
Kürzere Tage, tieferer Sonnenstand, mehr Bewölkung und Nebel, mögliche Schneebedeckung.
Schnee auf Modulen
Dünne Schichten schmelzen schnell auf den dunklen Modulen. Bei Schrägdächern rutscht Schnee oft von selbst ab. Aktives Räumen wird nicht empfohlen - zu gefährlich für den geringen Ertrag.
Kälte als Vorteil
Module arbeiten bei niedrigen Temperaturen effizienter. An klaren, kalten Tagen können überraschend hohe Momentanleistungen erreicht werden.
Alpine Solaranlagen
In den Alpen: 30-50% mehr Ertrag als im Flachland durch höhere Strahlung, Schneereflexion und kühlere Temperaturen. Deutlich höherer Winteranteil - deshalb fördert die Schweiz alpine Grossanlagen.
Tipps für Winterertrag
Steilerer Neigungswinkel, Verschattung durch kahle Bäume vermeiden, Module schneefrei halten wo sicher möglich, Monitoring nutzen.
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