Batteriespeicher für Solaranlagen sind immer beliebter geworden. Sie speichern überschüssigen Solarstrom und machen ihn abends und nachts verfügbar. Aber lohnt sich die Investition?
Wie funktioniert ein Batteriespeicher?
Ein Batteriespeicher wird zwischen Solaranlage und Hausnetz geschaltet. Tagsüber lädt er sich auf, abends gibt er den Strom wieder ab. So nutzen Sie auch nach Sonnenuntergang Ihren eigenen Solarstrom.
Aktuelle Technologien
Die dominierende Technologie ist Lithium-Eisenphosphat (LFP): hohe Energiedichte, 10-15 Jahre Lebensdauer, über 6'000 Ladezyklen und gutes Sicherheitsprofil. Bekannte Hersteller sind Tesla, BYD, Huawei und Fronius.
Kosten eines Batteriespeichers
Aktuell CHF 600 bis 1'000 pro kWh nutzbare Kapazität. Ein typischer 10-kWh-Speicher kostet CHF 6'000 bis 10'000. Grössere 15-kWh-Systeme liegen bei CHF 9'000 bis 15'000.
Wann lohnt sich ein Speicher?
Ein Speicher lohnt sich besonders bei hohem Abendverbrauch, niedriger Einspeisevergütung, Elektroauto-Ladung über Nacht und dem Wunsch nach Netzunabhängigkeit. Die Amortisationszeit liegt bei 10-14 Jahren.
Eigenverbrauch mit und ohne Speicher
Ohne Speicher: 25-35% Eigenverbrauch. Mit Speicher: 60-80%. Bei einer 10-kWp-Anlage nutzen Sie jährlich 2'000-3'000 kWh zusätzlich selbst. Mehreinsparung: CHF 300 bis 600 pro Jahr.
Die richtige Speichergrösse
Die Kapazität sollte etwa der Hälfte bis dem Ganzen des täglichen Stromverbrauchs entsprechen. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit 12 kWh Tagesverbrauch ist ein 6-12 kWh Speicher sinnvoll.
Zukunftsperspektive
Speicherpreise sinken, Strompreise steigen - beide Trends verbessern die Wirtschaftlichkeit. Speicher werden bald zum Standard jeder Solaranlage gehören.
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